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The way we WEAR

  • Apr 13
  • 1 min read

Updated: Apr 16

Von Überkonsum zu globaler verantwortung



The Way We Wear lädt uns dazu ein, etwas aus unserem Alltag

genauer zu betrachten: Kleidung. Sie kann ausdrücken, wer wir sind,

wie wir uns fühlen oder wie wir gesehen werden möchten. Sie kann

aber auch rein praktisch sein – funktional, vertraut und ohne viel

Nachdenken ausgewählt. Durch die Untersuchung aktueller

Konsumgewohnheiten lenkt die Ausstellung die Aufmerksamkeit auf

das, was oft unsichtbar bleibt: die ökologischen und sozialen

Auswirkungen davon, wie Kleidung hergestellt, getragen und entsorgt

wird.



Veränderung liegt nicht allein bei Einzelpersonen. The Way We Wear

hebt die gemeinsame Verantwortung vieler Akteure im Textilsystem

hervor – Politik, Marken, Produzenten und Bürger beeinflussen alle die

Industrie und das Konsumverhalten. Wenn diese Bemühungen durch

besseres Design, verbesserte Systeme und durchdachte Nutzung

aufeinander abgestimmt würden, wären kreislauffähigere und

widerstandsfähigere Wege des Kleidens möglich.



Die Ausstellung ermutigt zum Umdenken – vom Überkonsum hin zu

bewussteren, gezielteren Entscheidungen. Zu verstehen, wie viel

wir kaufen, wie lange wir unsere Kleidung tragen und was danach

mit ihr geschieht, hilft uns, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Ein Umdenken beim Konsum kann Textilabfälle reduzieren,

Umweltbelastung verringern und gute Arbeitsbedingungen fördern –

und dabei dennoch Raum für Kreativität, Komfort und persönlichen Stil

lassen



Anhand eines Kurzfilms, Fotografien und Geschichten von The Revival

zeigt die Ausstellung, wie Kleidungs entscheidungen in einem Teil der

Welt die Realität anderswo prägen können. Sie zeigt auch, dass

Lösungen bereits in Luxemburg existieren – Reparatur,

Wiederverwendung, Umnutzung und alternative Produktionsmodelle –

und beweist, dass ein Umdenken und kleine Verhaltensänderungen

einen echten Unterschied machen können.





 
 
 
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